BUSINESS CASE · PODOLOGIE · VON EINEM BEHANDLUNGSRAUM ZU 6 BEHANDLUNGSRÄUME
Wie eine Podologin einen Betrieb baute, der nicht mehr an ihr allein hängt
Echter Betrieb. Echter Engpass. Echtes Ergebnis. — Podologische Praxis Lisa Peinelt, Wuppertal-Ronsdorf.
DAS ERGEBNIS
Umsatz rund ×13 in fünf Jahren
Räume1 → 6 (Umzug 2024)Team1 → 12Gewinnverdoppelt im 1. JahrKreditSparkasse & KfW bewilligt
Auf einen Blick
Podologische Praxis Lisa Peinelt, Wuppertal-Ronsdorf. Start im Juni 2021 mit einem einzigen Behandlungsraum; 2024 Umzug in eine deutlich größere Praxis mit sechs Räumen. Heute ein Team von zwölf.
Die Praxis lief vom Start weg so gut, dass schnell eine Erweiterung nötig wurde — aber jeder Ablauf hing an der Inhaberin, und für den Kredit fehlte eine belastbare Finanzplanung.
Kein kaufmännischer Überblick, keine lesbaren Zahlen, keine Systeme. Der Erfolg hing vollständig an einer Person.
Businessplan und Finanzplanung für den Kredit · Wechsel zu lesbaren Zahlen · Digitalisierung (Kasse, Abrechnung, elektronische Patientenakte) · Sortiment neu kalkuliert · feste Admin-Zeiten · Team aufgebaut.
Gewinn im ersten Jahr verdoppelt · Umsatz 2021–2025 rund verdreizehnfacht · Gründerkredit über Sparkasse und KfW bewilligt · 2024 Umzug in sechs Räume · Team von einer Person auf zwölf. Und: Die Inhaberin kann heute nach Hause gehen und sich auf ihre Familie konzentrieren, weil das Team trägt.
Diana Walther, ActionCOACH Business Coach für den Mittelstand, BAFA akkreditiert.
Wenn der Laden läuft — aber alles über Ihren Tisch geht
Es gibt einen Punkt, an dem der eigene Erfolg zur Falle wird: Die Nachfrage ist da, die Termine sind voll, es müsste eigentlich der Moment zum Wachsen sein. Nur läuft jeder Ablauf über eine einzige Person — Sie. Und diese Person hat keine Zeit mehr, den Betrieb zu führen, weil sie ihn den ganzen Tag am Laufen hält.
Das ist kein Fachproblem. Sie können Ihr Handwerk. Es ist ein Struktur- und Zahlenproblem.
Kommt Ihnen das bekannt vor?
- Ihr Betrieb läuft gut — aber wachsen können Sie nicht, weil alles an Ihnen hängt.
- Sie koordinieren jeden Ablauf von Hand, weil es kein System dafür gibt.
- Ihre Bank will einen Businessplan und eine Finanzplanung — und Sie wissen nicht, wo Sie anfangen sollen.
- Ihre betriebswirtschaftlichen Auswertungen kommen spät und Sie können sie ohnehin nicht wirklich lesen.
- Sie haben sich Unterstützung geholt — aber es entstanden nie Systeme, nur Kosten.
- Für Ihre Familie bleibt am Ende des Tages nichts übrig.
Dann lesen Sie hier den richtigen Fall.
Der Betrieb: Podologische Praxis Lisa Peinelt, Wuppertal-Ronsdorf
Lisa Peinelt, 35, bestand ihre Ausbildung im Februar 2021 und ging im Juni 2021 in die Selbstständigkeit — gemeinsam mit ihrem Mann, in einer eigenen kleinen Praxis mit einem einzigen Behandlungsraum. Dahinter stand eine ehrliche Selbsterkenntnis: „Ich bin zwar teamfähig, aber ich arbeite lieber für mich allein.“ Die Praxis lief von Beginn an so gut, dass schon nach kurzer Zeit eine Erweiterung anstand — und in fünf Jahren wurde aus der Ein-Raum-Praxis ein Betrieb mit sechs Räumen und einem Team von zwölf; 2024 zog Lisa Peinelt in die größeren Räume um.
Das Problem war nicht die Nachfrage. Das Problem war, dass die Praxis vollständig auf einer Person aufgebaut war: Lisa Peinelt koordinierte jeden Ablauf von Hand. Sie ist eine hervorragende Podologin — aber eine Praxis wirtschaftlich zu führen, ist ein zweiter Beruf, den ihr niemand beigebracht hatte. Und für die Erweiterung brauchte es einen Gründerkredit, für den Kredit einen Businessplan und eine belastbare Finanzplanung. Beides setzt voraus, die eigenen Zahlen zu verstehen.
Ausgangslage in einem Satz: Die Praxis wuchs schneller, als die Inhaberin Strukturen bauen konnte — und alles hing an ihr.
Was wirklich dahintersteckte — und was wir verändert haben
Der erste Hebel lag nicht in der Praxis — er lag im Kopf der Inhaberin.
Lisa Peinelt musste von der Behandlerin zur Unternehmerin werden: lernen, ihren Betrieb nicht nur fachlich, sondern wirtschaftlich zu führen — und Entscheidungen nach Zahlen zu treffen statt nach Bauchgefühl. Ohne diesen Schritt trägt keines der folgenden Werkzeuge.
Zuvor hatte sie sich Unterstützung geholt, die nichts brachte: ein Berater ohne operative Erfahrung, bei dem keine Systeme entstanden, und ein Steuerberater, dessen Auswertungen spät kamen und für eine Inhaberin ohne kaufmännische Ausbildung nicht lesbar waren. Beides kostete Zeit und Geld, ohne den eigentlichen Engpass zu berühren.
Was wir gemeinsam aufgesetzt haben:
Die Grundlage, die Sparkasse und KfW überzeugt hat, den Gründerkredit für den Umbau zu bewilligen. Kein Bauchgefühl mehr, sondern eine Planung, die eine Bank prüfen kann.
Für sie das größte Thema: Der bisherige Steuerberater war weder auf Therapieberufe noch auf kleine Unternehmen eingestellt. Der Wechsel zu einer verständlichen, digitalen Buchhaltung hat das gedreht — monatliche, klare Zahlen, die Lisa Peinelt selbst liest. „Das größte Thema war tatsächlich der Steuerberater.“
Kassensystem, Abrechnungssystem, elektronische Patientenakte. Weg vom händischen Koordinieren, hin zu Abläufen, die auch ohne die Inhaberin funktionieren.
Das Angebot wurde überarbeitet, sauber kalkuliert und ausgebaut — aus einer fachlichen Leistung wurde ein durchgerechnetes Geschäft.
Führung braucht Zeit, die im Kalender steht. Feste Admin-Blöcke haben die Inhaberin aus dem reinen Reagieren herausgeholt.
Der entscheidende Schritt: aus einer Solo-Podologin wurde eine Unternehmerin mit einem Team von zwölf. „Diana hat mir beigebracht, ein Team zu führen — mit Herz und trotzdem mit wirtschaftlichem Denken.“ 2024 folgte der Umzug in sechs Räume.
Was sich verändert hat
Die Zahlen aus den echten Unterlagen (BWA und Behandlungsstatistik) belegen den Fall:
Was auch ohne absolute Zahlen belegt ist:
- Der Umsatz ist von 2021 bis 2025 durchgehend, Jahr für Jahr gestiegen und hat sich rund verdreizehnfacht.
- Der Gewinn hat sich im ersten Jahr der Zusammenarbeit verdoppelt.
- Der Gründerkredit für die Erweiterung wurde bewilligt — auf Basis einer Planung, die Bank und KfW überzeugte.
- 2024 folgte der Umzug in eine deutlich größere Praxis mit sechs Räumen.
- Die Inhaberin liest und versteht heute ihre eigenen monatlichen Zahlen.
- Die Praxis läuft über Systeme statt über die Inhaberin allein.
- Die Inhaberin kann sich auf ihr Team verlassen, weil die Zahlen stimmen.
Der wichtigste Beleg steht in keiner Tabelle: „Ich kann nach Hause gehen und mich in Ruhe auf meine Schwangerschaft und meine Tochter konzentrieren“, sagt Lisa Peinelt — weil das Team trägt und die Zahlen stimmen. Genau dafür macht man das.
Relative Umsatz- und Teamentwicklung, indexiert auf 2021 = 100, ohne absolute Werte. Zeitraum 2021 bis Juni 2026.
O-Ton: Lisa Peinelt
Ist Ihr Betrieb ein Fall für diese Analyse?
Wenn Sie drei oder mehr dieser Punkte abhaken können, ist Ihr Engpass mit hoher Wahrscheinlichkeit derselbe:
- Ihr Betrieb läuft gut, aber wachsen können Sie nicht, weil alles an Ihnen hängt.
- Sie koordinieren jeden Ablauf selbst, weil es keine Systeme gibt.
- Sie können Ihre eigenen betriebswirtschaftlichen Zahlen nicht wirklich lesen.
- Ihre Bank verlangt einen Businessplan, und Sie wissen nicht, wo Sie anfangen sollen.
- Sie sind fachlich top ausgebildet — aber das kaufmännische Führen hat Ihnen niemand beigebracht.
- Für Familie und Erholung bleibt am Ende des Tages nichts.
Das ist kein Charakterfehler. Das ist eine Struktur, die man ändern kann — und zwar so, dass am Ende der Betrieb Ihnen dient und nicht umgekehrt.
FAQ
Häufige Fragen
Ja. Die Podologische Praxis Lisa Peinelt ist der beste Beleg. Die Engpässe — Abhängigkeit von einer Person, fehlende Systeme, unlesbare Zahlen — sind in einer Praxis dieselben wie in einem Handwerks- oder Dienstleistungsbetrieb. Der Weg ist übertragbar.
Gerade dann. Lisa Peinelt startete mit einem einzigen Behandlungsraum. Je früher Strukturen und lesbare Zahlen stehen, desto sauberer wächst der Betrieb — statt in ein Chaos hineinzuwachsen.
Ja. Ein tragfähiger Businessplan und eine belastbare Finanzplanung sind genau das, was eine Bank sehen will. Im Fall Lisa Peinelt haben Sparkasse und KfW den Gründerkredit auf dieser Grundlage bewilligt.
Das klären wir im Fachgespräch — abhängig von Umfang und Ziel. Ich bin BAFA-akkreditiert; ob und wie eine Förderung für Ihren Fall in Frage kommt, prüfen wir gemeinsam.
Ja — sonst funktioniert es nicht. Alles, was Sie zeigen, bleibt zwischen uns. Nichts aus einem Coaching wird ohne Ihre schriftliche Freigabe veröffentlicht. Dieser Fall hier steht nur online, weil Lisa Peinelt ihn freigegeben hat.
Diana Walther, ActionCOACH Business Coach für den Mittelstand, aus Bad Sulza. 24 Jahre operative Führungserfahrung, unter anderem als Geschäftsführerin eines fleischverarbeitenden Betriebs und als erste Frau in der Geschäftsführung von Guinness in Deutschland. Seit acht Jahren Business Coach, BAFA-akkreditiert. Ich sage Ihnen, was Ihren Betrieb wirklich bremst. Und ich bleibe dran, bis es sich ändert.
30 Minuten. Ein Engpass. Ein nächster Schritt.
Kein Verkaufsgespräch. Kein Vortrag. Wir schauen uns Ihre Situation an, ich sage Ihnen, wo aus meiner Sicht der Engpass liegt — und Sie entscheiden, was Sie damit machen. Wenn Sie danach allein weiterarbeiten wollen: völlig in Ordnung. Sie haben trotzdem eine Antwort.
Für Inhaber und Geschäftsführer von Betrieben mit 10 bis 250 Mitarbeitern in Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und NRW.
Zuletzt aktualisiert: 6. August 2026
1:1 Coaching · Case Study
Podologische Praxis
Wie eine Praxisinhaberin Struktur, Führung und Freiraum für sich zurückgewonnen hat.
Unternehmen
Podologische Praxis
Branche
Gesundheit
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Thüringen
Kundenstimme
Einblick aus der podologischen Praxis
Der veröffentlichte Einblick
Unternehmerische Klarheit im Fokus
Wie eine Praxisinhaberin Struktur, Führung und Freiraum für sich zurückgewonnen hat.
Situation besprechen
Im Erstgespräch klären wir gemeinsam, ob und wie ich Sie unterstützen kann.
Der nächste Schritt
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Im kostenlosen Erstgespräch klären wir gemeinsam, ob und wie eine Zusammenarbeit zu Ihren Zielen passt.