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Verkaufen lernen: Die 5 größten Fehler, die Unternehmer machen

Diese Woche hatte ich einen echten AHA-Moment zum Thema Geschäftspartnerschaft. In meiner langjährigen Erfahrung als Business Coach für den Mittelstand habe ich bereits sechs Unternehmen begleitet, bei denen zwei Partner ein gemeinsames Business gegründet oder gekauft haben. Immer mit den besten Absichten und dem festen Willen, gemeinsam zum Wohle des Unternehmens zusammenzuarbeiten – so weit, so gut!

Die Herausforderung: Freundschaft trifft auf Business

Das Problem bei einer Geschäftspartnerschaft unter Freunden ist oft folgendes: Man kennt sich gut, man vertraut einander und man denkt, dass die Freundschaft alles überstehen wird. Doch im Geschäftsalltag kommen schnell Themen auf den Tisch, die in einer Freundschaft keine Rolle spielen:

  • Unterschiedliche Vorstellungen über die Strategie
  • Ungleiche Arbeitsbelastung
  • Verschiedene Risikobereitschaft
  • Geld und Gewinnverteilung

Diese Themen können schnell zu Konflikten führen, wenn sie nicht von Anfang an klar geregelt sind.

Was ich bei meinen Kunden beobachtet habe

Bei den sechs Unternehmen, die ich begleitet habe, war das Muster immer ähnlich: Am Anfang war die Begeisterung groß, die Rollen waren nicht klar definiert und Entscheidungen wurden „gemeinsam“ getroffen – was in der Praxis oft bedeutet, dass niemand die finale Verantwortung übernimmt.

Nach einiger Zeit entstanden Reibungen:

  • Einer arbeitete mehr als der andere
  • Entscheidungen wurden aufgeschoben, weil man sich nicht einigen konnte
  • Die Freundschaft wurde durch geschäftliche Konflikte belastet

Meine Empfehlungen für eine erfolgreiche Geschäftspartnerschaft

  1. Klare Rollenverteilung: Jeder Partner sollte einen klar definierten Verantwortungsbereich haben. Wer ist für was zuständig?
  2. Schriftliche Vereinbarungen: Haltet alles schriftlich fest – auch und gerade unter Freunden. Ein Gesellschaftsvertrag mit klaren Regelungen zu Gewinnverteilung, Entscheidungsprozessen und Exit-Szenarien ist unverzichtbar.
  3. Regelmäßige Meetings: Plant regelmäßige Geschäftspartner-Meetings, in denen ihr offen über Herausforderungen und Erwartungen sprecht.
  4. Externe Unterstützung: Ein neutraler Dritter – ob Business Coach, Mediator oder Berater – kann helfen, Konflikte frühzeitig zu erkennen und zu lösen.

Fazit: Freundschaft und Business können funktionieren

Eine Geschäftspartnerschaft unter Freunden kann wunderbar funktionieren – wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Klare Kommunikation, definierte Rollen und schriftliche Vereinbarungen sind der Schlüssel zum Erfolg. Denn am Ende des Tages soll sowohl das Business als auch die Freundschaft bestehen bleiben.

Hast du Fragen zur Geschäftspartnerschaft oder stehst du gerade vor einer ähnlichen Herausforderung? Dann melde dich bei mir!

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