Land unter oder alles im Lot – Arbeitsüberlastung als Unternehmer in den Griff kriegen

Ein 3 min Artikel von Diana Walther aus der Reihe "Unternehmer und..."

Arbeitsüberlastung ist für die meisten von uns kein Fremdwort, und das wundert auch nicht: Wir erhalten gefühlte eintausend E-Mails pro Tag, finden keine zwei Minuten Ruhe, um anstehende Projekte zu bearbeiten, weil wir mit einer Vielzahl von Mitarbeiter-, Kunden- oder Lieferantenanfragen bombardiert werden, die ad hoc und stante pede gelöst werden sollen. Ganz zu schweigen von Zuhause: Da zieht und zerrt es auch aus allen Richtungen. Wer würde sich da nicht belastet oder gar überfordert fühlen?

Geben Sie Last ab, bevor Sie überlastet sind

Als Unternehmer sind Sie oft am Rande der Überlastung, wenn Ihr Geschäft nicht optimal strukturiert ist. Schwierig wird es, wenn die Freude und die Lust am Arbeiten komplett über Bord gehen oder wenn gesundheitliche Probleme auftreten – was leider nicht selten der Fall ist. Und es muss nicht immer gleich ein Burn-out sein, häufige Kopf-, Nacken- oder Rückenschmerzen, Abgeschlagenheit, wiederkehrende Erkältungen oder Stimmungsabfall und permanente Gereiztheit gehören zu den ersten Anzeichen von Arbeitsüberlastung.

Was Sie dagegen tun können? Ich habe drei wichtige Tipps für Sie zusammengestellt, um der Arbeitsüberlastung die Stirn zu bieten:

Drei Tipps gegen die Arbeitsüberlastung

  1. Planung und Prioritäten: Eine strategische und vorausschauende Planung hilft, Überlastung zu vermeiden. Wichtig dabei ist, Prioritäten festzulegen und entsprechende Freiräume einzuplanen. Darüber hinaus gilt es, Zeiten für Telefontermine, Mitarbeiter- und oder Lieferantengespräche festzulegen und entsprechend einzuhalten. Für die Organisation gibt es die verschiedensten Hilfsmittel, die über den normalen Kalender hinausgehen – analog wie digital, ganz nach Präferenz, z. B. Trello, Weekview oder den Klarheit-Kalender. Manch einer nutzt aber lieber ein Notiz- oder Kalenderbuch. Wichtig: planen Sie einen Standardkalender: legen Sie pro Woche feste Zeiten fest, wann Sie z.B. Rechnungen schreiben, sich weiterbilden o.ä.
  2. 100% Einbeziehung Ihres Teams: Als Unternehmer und Chef müssen Sie delegieren können, um sich die Freiräume zu verschaffen, die Sie für Chefsachen benötigen. Dazu gehört das Training und die Einbindung Ihres Teams und die Verteilung von Verantwortlichkeiten. Zum anderen sollten Sie darauf achten, dass sich Ihre Mitarbeiter weiterentwickeln. Förderung und Entwicklung sind die Voraussetzung dafür, dass Ihre Mitarbeiter Sie entlasten können. Die Kombination aller Maßnahmen wird sich langfristig positiv auf Ihre persönliche Arbeitsbelastung auswirken.
  3. Freizeit und Fun: Der letzte Punkt ist evident, wird aber leider oft vernachlässigt. Sie sollten persönliche Zeiten für Sport, Hobbies und Familie fest in ihren Alltag einplanen und diese wie Geschäftstermine behandeln: Diese Zeiten sollten Ihnen heilig sein – schließlich arbeiten Sie, um zu leben und nicht umgekehrt. Und es ist erwiesen, dass regelmäßige Bewegung und Entspannung Stress reduzieren kann. Sie müssen sich auch keine Powersportart aussuchen. Finden Sie einen Sport oder eine Entspannungsmethode, die zu Ihnen passt, und die sie regelmäßig ausüben können – darauf kommt es an.

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Mein Unternehmer Herrchen hat zu wenig Zeit für mich

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