Der Unternehmer und sein Hund: Mehr als nur ein Haustier
Hunde sind nicht nur treue Begleiter, sondern auch eine echte Bereicherung für das Leben vieler Unternehmer. Wer durch Geschäftsviertel oder Coworking-Spaces schlendert, sieht sie oft: erfolgreiche Unternehmer mit ihren Vierbeinern. Doch warum entscheiden sich so viele Selbstständige und Geschäftsführer für einen Hund? In diesem Artikel beleuchten wir die Gründe – und die gehen weit über bloße Tierliebe hinaus.
Der Hund als mentaler Ausgleich
Das Unternehmertum bringt Stress, Verantwortung und oft lange Arbeitszeiten mit sich. Hier kommt der Hund ins Spiel: Er hilft, den Fokus auf das Hier und Jetzt zu lenken, reduziert nachweislich Stresshormone und sorgt für regelmäßige Bewegung.
Studien zeigen: Das Streicheln eines Hundes kann den Blutdruck senken und das allgemeine Wohlbefinden steigern.
Ein Hund zwingt seinen Besitzer dazu, sich Auszeiten zu nehmen – ein wichtiger Faktor für langfristigen Erfolg.
Strukturgeber im Unternehmeralltag
Hunde brauchen Routine. Sie müssen zu festen Zeiten gefüttert und ausgeführt werden – und genau diese Regelmäßigkeit hilft Unternehmern, Struktur in ihren oft chaotischen Alltag zu bringen.
Wer einen Hund hat, muss Pausen einplanen. Das wirkt sich positiv auf die eigene Disziplin und Produktivität aus.
Ein Spaziergang an der frischen Luft fördert zudem kreative Denkprozesse und hilft, neue Perspektiven zu gewinnen.
Netzwerker und Türöffner
Hunde sind perfekte Icebreaker – sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Kontext.
Ein Gespräch beginnt oft ganz natürlich, wenn sich Hunde beim Spaziergang begegnen oder jemand im Büro den Hund anspricht.
Viele Unternehmer berichten, dass ihr Hund ihnen geholfen hat, wertvolle Kontakte zu knüpfen – sei es im Park, in der Nachbarschaft oder sogar über LinkedIn durch geteilte Fotos und Geschichten.
Die Sympathie für Hunde verbindet Menschen und schafft einen authentischen Gesprächseinstieg.
Loyalität und Führung – Parallelen zwischen Hund und Unternehmertum
Gute Führung basiert auf Vertrauen, Klarheit und Konsequenz – genau wie eine gesunde Mensch-Hund-Beziehung.
Unternehmer können viel über Leadership lernen, indem sie ihren Hund trainieren und führen.
Ein Hund spiegelt das Verhalten seines Besitzers wider und reagiert auf dessen Energie und Klarheit.
Diese Parallelen lassen sich auf die Führung eines Teams oder Unternehmens übertragen: Authentizität, Geduld und Konsequenz führen zu Vertrauen und Loyalität – sowohl bei Mitarbeitern als auch bei Kunden.
Herausforderungen: Passt ein Hund wirklich in den Unternehmeralltag?
Trotz aller Vorteile ist ein Hund auch eine große Verantwortung. Zeitmangel, häufige Geschäftsreisen oder unregelmäßige Arbeitszeiten können die Haltung erschweren.
Viele Unternehmer finden jedoch Lösungen – sei es durch flexible Arbeitszeiten, Hundesitter oder die Möglichkeit, den Hund mit ins Büro zu nehmen.
Bevor man sich für einen Hund entscheidet, sollte man ehrlich prüfen, ob der eigene Lebensstil mit den Bedürfnissen des Tieres vereinbar ist.
Fazit: Mehr als nur ein Begleiter
Für viele Unternehmer ist ein Hund weit mehr als ein Haustier – er ist Coach, Strukturgeber, Netzwerker und treuer Begleiter zugleich.
Wer sich bewusst für einen Hund entscheidet, profitiert nicht nur persönlich, sondern auch beruflich. Denn ein gesunder Geist in einem ausgeglichenen Körper ist die Basis für nachhaltigen Erfolg.
Mein persönliches Fazit
Ich mochte nie Hunde – bis ich einen Mann mit Hund geheiratet habe.
Seitdem ist Emma bei jedem Schritt und Tritt bei mir, weil mein Mann mehr unterwegs ist als ich.
👉 Emma wärmt mir bei Videokonferenzen im Homeoffice die Füße, wenn sie unter dem Tisch liegt.
👉 Emma erinnert mich daran, mal eine Pause zu machen und mittags 20 Minuten an die frische Luft zu gehen.
👉 Emma lässt sich knuddeln, wenn ich eine schwierige Aufgabe zu lösen habe oder mich aufgeregt habe.
…und Emma ist großartig, wenn Klienten Konflikte haben und nicht darüber sprechen können. Das merkt sie, geht hin, lässt sich streicheln – und schon löst sich eine Blockade.
Danke, Emma – mögest du noch weit über deinen 15. Geburtstag im Oktober hinaus leben. 🐾
Wenn Sie weiterlesen möchten:
• Stressabbau und Wohlbefinden durch Hunde – Studien zeigen, dass der Umgang mit Hunden Stress reduziert und Gehirnströme aktiviert, die mit Entspannung und Konzentration verbunden sind.
science.orf.at – Hunde sind gut für die Psyche
• Vorteile von Hunden im Büro – Laut VIER PFOTEN bieten Hunde soziale Unterstützung, reduzieren Stress und fördern die kognitiven Fähigkeiten sowie die soziale Interaktion am Arbeitsplatz.
vier-pfoten.de – Hunde im Büro
• Hunde als Kommunikationsbrücke – Sie fördern die Interaktion zwischen Menschen, was besonders in Arbeitsumgebungen von Vorteil sein kann.
de.wikipedia.org – Soziale Katalysatoren
• Herausforderungen bei der Hundehaltung für Berufstätige – AXA beleuchtet die Vor- und Nachteile und gibt Tipps für die Integration des Hundes in den Arbeitsalltag.
AXA – Hund im Büro