Diana Walther erklärt den Erklärfilm

Erklärfilm statt Erklärnot: Warum Klarheit im B2B-Marketing wieder Aufträge bringt

Erklärfilm als Marketingstrategie für B2B: So verkaufen produzierende Unternehmen und Zulieferer komplexe Angebote leichter, senken Preisdruck und verkürzen Entscheidungswege.

Inhaltsverzeichnis

Sie verkaufen komplexe Produkte oder erklärungsbedürftige Dienstleistungen? Dann kennen Sie das: weniger Nachfrage, mehr Vergleich, mehr Preisdruck. Und im Einkauf sitzen heute oft jüngere Ansprechpartner, die Entscheidungen verantworten müssen – aber weniger technische Tiefe haben. Ergebnis: Unsicherheit, mehr Rückfragen, längere Schleifen.

Dieses Video (Business Tapas) zeigt, warum ein Erklärfilm kein „nettes Video“ ist, sondern ein strategischer Hebel in Marketing und Vertrieb.

Worum geht es in der Folge „Erklärfilm statt Erklärnot“?

Frage: Was ist die Kernaussage des Videos?
Antwort: Wer seinen Nutzen nicht schnell und anschlussfähig erklären kann, wird zur austauschbaren Option – und austauschbar heißt Preisvergleich.
 

Warum entscheidet der Kunde dann über den Preis?

Frage: Warum führt Unklarheit direkt zu Preisvergleich?
Antwort: Weil Unklarheit beim Käufer Risiko auslöst. Bei Risiko schaltet der Einkauf auf Absicherung: mehr Unterlagen, mehr Schleifen, mehr Angebote. Mehr Angebote bedeuten Vergleich – und Vergleich drückt die Marge.
 

Was hat sich im Einkauf verändert?

Frage: Warum ist das heute stärker als früher?
Antwort: Viele Ansprechpartner im Einkauf sind jünger, breiter aufgestellt und weniger tief im Fach – tragen aber die volle Verantwortung. Sie müssen Entscheidungen intern erklären können. Wenn das nicht geht, wird abgesichert oder vertagt.
 

Was ist die Lösung für komplexe B2B-Angebote?

Frage: Was hilft, wenn Produkte/Dienstleistungen schwer erklärbar sind?
Antwort: Klarheit, die intern weitergegeben werden kann – schnell, verständlich und beweisbar. Genau das leistet ein guter Erklärfilm als Bestandteil Ihrer Marketingstrategie.
 

Warum ist ein Erklärfilm Teil der Marketingstrategie und nicht nur „Content“?

Frage: Was macht den Erklärfilm strategisch?
Antwort: Ein Erklärfilm übersetzt Komplexität in Entscheidungssicherheit. Er arbeitet auf Website, Landingpage, im Vertrieb und in Angeboten – und senkt Rückfragen sowie Zeitverluste im Verkaufsprozess.
 

Braucht man wirklich zwei Erklärfilme?

Frage: Warum reicht ein Film oft nicht?
Antwort: Weil Sie zwei Zielgruppen haben: Entscheider und Verwender. Beide kaufen aus unterschiedlichen Gründen. Ein Film für alle wird ein Bauchladen – und Bauchladen verwirrt.
 

Wie unterscheiden sich Entscheiderfilm und Verwenderfilm?

Frage: Was muss in den jeweiligen Film rein?
Antwort (Entscheiderfilm, 60–90 Sekunden):
  • Problem in Klartext (Zeit/Geld/Risiko)
  • Wendepunkt („Es geht einfacher.“)
  • Lösung in max. 3 Bausteinen
  • Beweis (Referenz, Kennzahl, Norm, Case)
  • Nächster Schritt (Demo, Kalkulation, Machbarkeitscheck)
Antwort (Verwenderfilm, 90–150 Sekunden):
  • Ablauf in 3–5 Schritten
  • Integration in Prozesse (wo docken Sie an?)
  • typische Fragen beantworten (Qualität, Sicherheit, Handling, Aufwand)
  • nächster Schritt (Test, Pilot, Muster, Einweisung)

 

Wo bringt ein Erklärfilm konkret Umsatz?

Frage: An welchen Stellen sollte der Film eingesetzt werden?
Antwort: Dort, wo Geld entschieden wird:
  1. Startseite (oben) – sofortige Klarheit
  2. Landingpage – Conversion erhöhen
  3. Vertrieb – Link statt Erklärroman (Outreach, Angebot, Nachfassen)
  4. Angebotspräsentation – Einwände vorwegnehmen
  5. Messe & Onboarding – schneller entscheiden, schneller starten

 

Wie entwickeln Sie das Drehbuch ohne Marketing-Blabla?

Frage: Was ist der schnellste Weg zum Drehbuch?
Antwort: Nicht aus dem Produktkatalog – aus den echten Kundenfragen.
Mini-Aufgabe (60 Minuten):
  1. Schreiben Sie in einem Satz, was Sie liefern, für wen und mit welchem Ergebnis.
  2. Notieren Sie die 5 häufigsten Fragen aus Erstgesprächen.
  3. Trennen Sie in Entscheiderfragen und Verwenderfragen.
  4. Daraus entsteht Ihr Drehbuch.

 

Fazit: Was sollen Sie aus dem Video mitnehmen?

Frage: Was ist die wichtigste Botschaft?
Antwort: Nicht der Markt ist komplizierter geworden – der Käufer ist unsicherer geworden. Unsicherheit gewinnt man nicht mit mehr Informationen, sondern mit Klarheit. Und Klarheit entscheidet über Marge und Auftrag.
 
Nächster Schritt
Wenn Sie möchten, prüfen wir Ihr Angebot ganz pragmatisch:
Schaffen Sie es in einem Satz, Nutzen und Ergebnis so zu erklären, dass ein Einkäufer es intern weitergeben kann?
Wenn nicht, ist das keine Schwäche – das ist Ihre größte Chance für Positionierung, Erklärfilm und besseren Vertrieb.
Hier finden Sie den Link zur Terminvereinbarung mit mir: