Diana Walther und ihr KI Team

Welche KI für welche Aufgabe?

Fünf Systeme, fünf Persönlichkeiten – und warum die klügste Kombination gewinnt.

Inhaltsverzeichnis

Viele Unternehmer sprechen inzwischen einfach „von KI“. Aber die großen Systeme entwickeln gerade sehr unterschiedliche Persönlichkeiten und Stärken.
Die spannende Frage ist deshalb nicht mehr: „Nutze ich KI?“ Sondern: „Welche KI nutze ich wofür?“
 
 
 

Die fünf wichtigsten Systeme – und ihre Rollen

So ordnen viele Power-User die wichtigsten KI-Systeme aktuell ein:
 

KI-System

Rolle

Stärken

ChatGPT

Der Unternehmer

Stark bei Strategie, Marketing, Kommunikation, Kreativität und Struktur.

Gemini

Der Wissenschaftler

Sehr gut bei Fakten, Daten, wissenschaftlichen Themen und Recherche.

Claude

Der Philosoph

Extrem stark bei tiefen Analysen, langen Konzepten und komplexen Zusammenhängen.

Copilot

Der Assistent

Der Produktivitätsprofi für Outlook, Excel, Teams, PowerPoint und operative Büroarbeit.

Perplexity

Der Rechercheur

Ideal für schnelle Marktanalysen, Quellenrecherche und aktuelle Informationen.

 

Meine persönliche Erfahrung: Drei Systeme parallel

Ich arbeite selten nur mit einer einzigen KI. Oft laufen bei mir drei Systeme parallel. Ich lasse Ergebnisse bewusst gegeneinander antreten:

  • Eine KI erstellt Inhalte
  • Die nächste analysiert Schwächen
  • Die dritte hinterfragt Logik, Struktur oder Verständlichkeit

Dabei zeigen sich inzwischen deutliche Unterschiede:

ChatGPT: Der bessere Texter
ChatGPT schreibt aus meiner Sicht aktuell deutlich besser, vor allem wenn es um Storytelling, Marketing, emotionale Ansprache und unternehmerische Kommunikation geht. Wenn ich einen LinkedIn-Post brauche, der sitzt – dann starte ich hier.

Claude: Der tiefere Denker
Claude analysiert dagegen oft tiefer und strukturierter, insbesondere bei komplexen Zusammenhängen, Strategiepapieren, langen Dokumenten oder wenn ich gedankliche Klarheit brauche. Wenn ein Konzept wirklich durchdacht sein muss – dann geht es zu Claude.

Die eigentliche Stärke: Die klügste Kombination

Genau darin liegt die eigentliche Stärke moderner KI: Nicht die Frage, welche KI „die beste“ ist. Sondern: Wie intelligent kombiniert man ihre unterschiedlichen Denkweisen?

Ein Unternehmer braucht schließlich auch nicht nur einen Buchhalter, einen Verkäufer oder einen Strategen – sondern je nach Situation den richtigen Sparringspartner.

Genau in diese Richtung entwickelt sich KI gerade: Vom „Tool“ hin zum spezialisierten digitalen Teammitglied.

Drei Tipps für den Einstieg

  1. Starten Sie mit einer Aufgabe, nicht mit einem System. Was brauchen Sie gerade – einen Text, eine Analyse, eine Recherche? Die Aufgabe bestimmt das Werkzeug.
  2. Testen Sie Ergebnisse gegeneinander. Geben Sie dieselbe Frage an zwei Systeme. Sie werden überrascht sein, wie unterschiedlich die Antworten ausfallen – und wie viel besser Ihre Entscheidung dadurch wird.
  3. Trauen Sie sich, zu spezialisieren. Sie müssen nicht alles mit einem System machen. Nutzen Sie ChatGPT für Kommunikation, Claude für Strategie, Perplexity für Recherche. Wie im echten Team: Jeder das, was er am besten kann.

Wie intelligent kombiniert man ihre unterschiedlichen Denkweisen?

Ein Unternehmer braucht schließlich auch nicht nur:

  • einen Buchhalter
  • einen Verkäufer
  • oder einen Strategen.

Sondern je nach Situation den richtigen Sparringspartner. Genau in diese Richtung entwickelt sich KI gerade: Vom „Tool“ hin zum spezialisierten digitalen Teammitglied.

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